prisma|inventory

Hard- und Softwareinventarisierung und scannen benutzerdefinierter Daten

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Die vollautomatische Erfassung der eingesetzten Hard- und Software schafft Sicherheit bei der Lizenzierung und ermöglicht die Berücksichtigung der Inventardaten bei der Softwareverteilung und in Supportfällen. Damit reduzieren sich Supportkosten und Ausfallzeiten erheblich.

Unternehmen setzen in ihrer täglichen Arbeit zahlreiche PCs, Software und diverse Peripherien ein. Oft ist aber überhaupt nicht bekannt, welche Hardware aktuell eingesetzt wird und ob die Anzahl der gekauften Softwarelizenzen mit denen der tatsächlich benutzten übereinstimmt. Listen, basierend auf den internen Bestellvorgängen, und zyklische Zählungen der Hardware bestimmen das Bild. Die Gartner Group hat in einer aktuellen Untersuchung festgestellt, dass dadurch ca. 40 % der eingesetzten Hardware in Unternehmen nicht korrekt oder gar nicht erfasst ist, weil sich Änderungen durch Erweiterungen oder Reparaturen ergeben haben. Manuelle Verfahren sind daher ungeeignet.

Die ungenaue Kenntnis führt laut Gartner dazu, dass bei Softwareverteilvorgängen unnötige Supportfälle und bei der sonstigen Fehlerbehebung durch den Support unnötig lange Zeiten entstehen. Diese Kosten erreichen bis zu 10 % der ebenfalls von der Gartner Group ermittelten Total Cost of Ownership (TCO) eines PCs von ca. 8.000 Euro pro Jahr.

Inventarisierung mit prisma im LAN, WAN und bei Offline-Systemen

Um Kosten zu reduzieren, ist die genaue Erfassung der Inventardaten aller Computer im Unternehmen notwendig. prisma|inventory erfasst automatisch die Hardware- und Softwareinformationen von Computern und deren Peripherie im LAN, WAN sowie von mobilen Systemen, z. B. im Außendienst. Dazu kann der intelligente prisma Client eingesetzt werden, um die Daten zyklisch oder auf Anforderung zu erfassen oder durch Aufruf innerhalb der Logon-Prozedur ohne Installation.

Auf die Inventardaten wird über die prisma Console komfortabel zugegriffen. Dabei wird zwischen einer subsystemfähigen Unternehmenssicht und der Sicht pro Computer unterschieden.

prisma|inventory kann unabhängig oder in Kombination mit den anderen prisma Modulen eingesetzt werden. Die Skalierbarkeit des Systems erlaubt den Einsatz in Umgebungen mit wenigen bis über 100.000 Computern.

Inventardaten über Scanner erfassen

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Der Inventarisierungsclient ist schlank, modular aufgebaut und performant.

In prisma|inventory existieren folgende Scanner-Typen:

1. Hardware-Scanner

Alle über das Standard Windows Management Instrumentation (WMI) zur Verfügung gestellten Hardwareinformationen können gescannt werden. Es lassen sich dabei gezielt Teilmengen definieren, um die Datenmenge auf das Notwendige zu reduzieren. In WMI sind alle Informationen enthalten, die auch über den Geräte-Manager angezeigt werden: CD-ROM, Monitor, Drucker, USB-Geräte, Festplatten, Grafikkarten usw.

2. Software-Scanner

Bei der Inventarisierung von Software werden drei Typen von Software unterschieden:

  • Über Microsoft Software Installer (MSI) installierte Software
  • Software mit Uninstall-Eintrag in der Systemsteuerung
  • Sonstige Software

Alle drei Typen werden mit prisma|inventory unterstützt, letztere durch Erkennungseigenschaften über Dateiinformationen wie Name, Größe, Dateiversion und Registry-Einträgen. Unregistrierte Software kann durch Suchen nach z. B. unbekannten EXE-Files zusätzlich erfasst werden.

3. Benutzereingaben

Nicht automatisch erfassbare Informationen wie Abteilung, Raumnummer oder Inventarnummernaufkleber werden vom Benutzer oder Sevice-Techniker per Dialog erfragt. Dies kann zyklisch geschehen, wobei die Daten vom letzten Mal wieder angezeigt werden. Die Konfiguration der Fragen ist mit der prisma Console komfortabel möglich.

4. Kundenindividuelle Scanner (optional)

Inventardaten, die über die drei Standard-Scanner nicht erfassbar sind, stellen für prisma kein Problem dar. Über die prisma Scanner API können beliebig viele kundenindividuelle Scanner integriert werden, die z. B. INI-Files oder Datenbanken auswerten. Die erfassten Daten gelangen wie alle anderen Inventardaten in die Sichten der zentralen prisma Console und können dort eingesehen und ausgewertet werden.

Über dynamische Verteiler lassen sich Computer durch die Definition von Filterkriterien über die Inventardaten gruppieren und zu Auswertungen, manuellen Softwareverteilprozessen oder prisma typischen, automatischen Abläufen (Pläne) nutzen

Key Facts

  • Kostenreduktion durch Verringerung und Beschleunigung von Supportfällen
  • Sicherheit bezüglich Softwarelizenzierung
  • Homogene Plattform für Datei-/Softwareverteilung, Inventarisierung, Remote Control und Web-Anbindung
  • Systemweite und computergenaue Sicht
  • Dynamische Gruppen durch Filterkriterien über alle Inventardaten
  • Für mobile, WAN- und LAN-Anwendungsfälle gleichermaßen geeignet
  • Durch Skalierbarkeit in Umgebungen von wenigen bis über 100.000 PCs einsetzbar